Datenmaske

Lokale Anonymisierung · Ohne Cloud-Upload · Windows

Anonymisieren, ohne die Datei wegzuschicken.

Die meisten Werkzeuge zum Anonymisieren laufen im Browser — und fangen damit an, dass Sie das Dokument erst hochladen. Wer Mandate, Patientendaten oder Personalakten verwaltet, gibt genau damit das Preis, was er schützen will. Datenmaske arbeitet anders: Öffnen, Erkennen, Entfernen und Exportieren passieren auf Ihrem Windows-Rechner.

Keine Kreditkarte · Lokale Verarbeitung · Windows

Was lokal anonymisieren konkret heißt.

Alles auf dem Gerät

Öffnen, Texterkennung, Suche und Export — jeder Schritt läuft auf Ihrem Rechner. Es gibt keinen Zwischenschritt, der das Dokument auf einen Server bringt.

Keine zweite Kopie

Ein Upload erzeugt eine Kopie, auf die Sie danach keinen Einfluss mehr haben. Lokale Verarbeitung vermeidet diese Kopie von vornherein.

Berufsrecht statt Bauchgefühl

Für Berufsgeheimnisträger ist der Verbleib der Daten auf dem eigenen Gerät keine Vorsichtsmaßnahme, sondern Voraussetzung der Schweigepflicht.

Welche Pflichten sich aus § 203 StGB im Einzelnen ergeben, behandeln wir auf einer eigenen Seite. Was Anonymisierung inhaltlich leisten muss — und was sie von Schwärzung unterscheidet —, lesen Sie unter Dokumente anonymisieren.

Lokal anonymisieren — der Ablauf in fünf Schritten.

  1. 01

    Dokument öffnen

    Sie öffnen die Datei direkt von Ihrem Rechner — PDF oder Scan, ohne Zwischenstation.

  2. 02

    Erkennen — lokal

    Texterkennung für Scans und die Suche nach personenbezogenen Daten laufen auf demselben Gerät wie das Dokument.

  3. 03

    Treffer prüfen

    Jede Fundstelle wird Ihnen gezeigt, bevor etwas geschieht: bestätigen, verwerfen, ergänzen.

  4. 04

    Entfernen

    Die bestätigten Daten werden aus einer Kopie des Dokuments entfernt — das Original bleibt unangetastet.

  5. 05

    Export und Kontrolle

    Der Export wird dort gespeichert, wo auch das Original liegt — und vor der Freigabe erneut geprüft.

Die Schritte live sehen →

Wer nicht hochladen darf — und wer es einfach nicht will.

Die Schweigepflicht endet nicht am eigenen Browser. Wer fremde Geheimnisse verwaltet — in Kanzleien, in Praxen und Kliniken, in Steuerbüros — darf die Inhalte von Mandats- und Patientenakten nicht auf fremde Server geben. Ein Upload wäre genau das, auch wenn er nur Minuten dauert.

Aber auch abseits der Berufsgeheimnisse gilt: Wer Dokumente ungern in die Cloud legt, braucht eine Möglichkeit, die Anonymisierung auf dem eigenen Rechner zu erledigen — mit demselben Anspruch an das Ergebnis.

Original bleibt, Kopie geht.

Datenmaske arbeitet an einer Kopie: Das Originaldokument bleibt unverändert erhalten, anonymisiert wird die Fassung, die Sie weitergeben. Beide Dateien liegen am Ende auf demselben Rechner — nirgendwo sonst.

Häufige Fragen zur lokalen Anonymisierung.

Warum ist ein Cloud-Upload für Berufsgeheimnisträger problematisch? +

Weil damit vertrauliche Inhalte Dritten zugänglich werden. Wer als Berufsgeheimnisträger ein fremdes Geheimnis offenbart, kann sich nach § 203 StGB strafbar machen — und das Hochladen zu einem fremden Server ist eine Form der Offenbarung. Für Anwälte, Ärzte, Steuerberater und Notare ist lokale Verarbeitung deshalb keine Komfortfrage, sondern die Voraussetzung dafür, Berufspflicht und Werkzeug zusammenzubringen.

§ 203 StGB im Detail →
Verlassen meine Dokumente bei Datenmaske den Rechner? +

Nein. Öffnen, Texterkennung, Erkennung der personenbezogenen Daten und Export laufen lokal auf Ihrem Windows-Gerät — die Dokumentinhalte verlassen es nicht. Genau das unterscheidet eine lokale Anwendung von einem Werkzeug, das im Browser arbeitet und die Datei erst einmal hochlädt.

Was spricht gegen Online-Tools zum Anonymisieren? +

Der Einwand richtet sich nicht gegen die Schwärzung, sondern gegen den Weg dorthin: Das Dokument muss erst hochgeladen und das Ergebnis wieder heruntergeladen werden — dazwischen liegt es außerhalb Ihrer Kontrolle, auf Systemen, die Sie nicht betreiben. Lokale Software umgeht diese Lücke, statt sie zu erklären.

Eignet sich das für Mandantenakten? +

Ja — der Ablauf ist auf genau diesen Fall zugeschnitten: Akte öffnen, Treffer prüfen, bestätigte Daten entfernen, die geprüfte Kopie weitergeben oder ablegen. Wie Kanzleien Datenmaske in der täglichen Arbeit einsetzen, beschreiben wir auf der Branchenseite.

Datenmaske für Kanzleien →
Was passiert mit meinen Originaldateien? +

Nichts. Gearbeitet wird an einer Kopie: Das Original bleibt so erhalten, wie Sie es geöffnet haben, und die anonymisierte Fassung entsteht als eigene Datei daneben. Beide bleiben auf Ihrem Rechner.

Lokal anonymisieren statt hochladen.

Datenmaske erkennt personenbezogene Daten auf Ihrem eigenen Rechner — Sie prüfen die Treffer, die Software entfernt sie und kontrolliert den Export. Sieben Tage kostenlos, ohne Cloud-Upload.